Mitglieder

Mitglieder stellen sich vor Die Motivation

Von Micky:

Es gibt mehrere Projekte, die ich unterstütze – meistens finanziell oder mit Spenden, das ein oder andere Mal helfend oder unter die Arme greifend. Ich hab mir 3 Sachen rausgesucht, die ich kurz vorstellen möchte und die mir sehr am Herzen liegen.

Die „Aktion Hilfe für Kinder“ hab ich das erste Mal kennen gelernt, als ich zur Geburt meiner Tochter im Krankenhaus lag. Mit mir im Zimmer lag eine Frau, die ihr Kind am gleichen Tag zur Welt brachte und die dort seit Jahren als „Street-Team“ um Mitglieder warb. Aus dem Krankenhaus raus gekommen verlor ich die Sache aus den Augen, aber nicht für lange. Etwa ein halbes Jahr später traf ich sie mit ihrem Söhnchen wieder, als sie vor einem Supermarkt mit einem Stand über das Projekt informierte. Dieses Mal unterschrieb ich und hab es seit dem nicht bereut.

Leider ist es mir nicht möglich mehr zu tun, als zu spenden. Aber die Hilfe kommt an – bei den wichtigsten Menschen, die unsere Gesellschaft hat: den Kindern. Und das ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Das Tierheim in Dillingen/Saarland oder auch „Hedwig-Trampert-Tierheim“ lernte ich kennen, als wir uns 2009 entschlossen einem Hund ein zu Hause zu bieten. Warum auch immer trieb es uns als Erstes dorthin. Noch keine Stunde dort wurden wir von einem schwarzen Wirbelwind über den Haufen gerannt, der gerade „mal eben so“ abgegeben wurde. Die Vorbesitzerin zog angeblich in eine Wohnung um, in der sie keine Tiere halten durfte. Beim Ersten gemeinsamen Spaziergang wurde schnell klar: das war nicht der einzige Grund. Der Hund kam gerade in die Pubertät und hatte seine Manieren vergessen/verloren/verlernt. Um es kurz zu machen – Jack lebt seit dem bei uns und manchmal vergisst er seine Manieren zwar immer noch, ist aber ein lieber und sehr verschmuster Hund. Jeden Tag, den er bei uns ist war es wert und wird es auch hoffentlich noch lange sein.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich einfach nur hoffen, dass man sich – bevor man sich ein Tier zu legt – sich das ganz genau überlegt. Die Tierheime platzen aus allen Nähten weil sich die Besitzer einfach nicht darüber im Klaren sind, dass ein Haustier nicht nur Vorzeigeobjekt oder ein Kuscheltier ist. Es ist Familienmitglied, treuer Freund, Beschützer und Behüter und hält ganze Familien auf Trab aber auch zusammen. Dafür will es nicht viel, nur deine Liebe und etwas Aufmerksamkeit. Wir unterstützen „unser“ Tierheim finanziell, mit Spenden und von Zeit zu Zeit gingen wir auch mal mit den Hunden spazieren. Wie so oft reicht auch hier nicht immer die Zeit.

Der Kältebus Saarbrücken wird von meinem Mann und meiner Tochter aktiv unterstützt, von mir durch Spenden in Form von Lebensmitteln oder was gerade so benötigt wird. Der Bus hat in Saarbrücken seinen festen Standort in der Halbergstraße und bietet Obdachlosen oder Menschen egal welcher Herkunft, die einfach wenig bis nichts haben,jeden Abend eine warme Mahlzeit und einen warmen,trockenen Schlafplatz. Wenn gewünscht gibt es auch eine Lebensmittel-Ausgabe, bei der man sich für die Woche mit allem, was man so zum Leben braucht, eindecken kann. Schlafsäcke, Klamotten, Schuhe usw. gibt es bei Bedarf. Der Bus öffnet um 21 Uhr abends und schließt morgens um 6 Uhr. Eingeteilt in 3 Schichten zu je drei Stunden beteiligen sich ganz viele ehrenamtliche Helfer, die mit anpacken, aufpassen und einfach gute Seelen sind,sich Zeit für ein Gespräch nehmen. Es wird gelacht, geweint und gelitten – so manches Schicksal geht einem extrem unter die Haut und jeden Tag wird einem bewusst wie klein die eigenen Probleme eigentlich sind.

Übrigens: wenn am Bus Onkelz laufen gibt es mehr als einen, dem die Texte wie selbstverständlich über die Lippen kommen. Sollte erwähnt werden, dass die Musik gerade dort Stütze und Seelentrost ist. Die Kältebus-Zeit geht von Mitte Dezember bis Mitte März. Eine Zeit, in der wahnsinnig viel geholfen wird und es den Menschen, die es wirklich brauchen ein Stück leichter fällt zu leben.

Von den „Kindern dieser Zeit“ wünsche ich mir ähnliches: Stütze für Menschen und Tiere in Not, Helfende Hände, die anpacken ohne viel Gelaber und vor allem ohne jegliche Vorurteile. Die Welt ein bisschen besser zu machen ist nicht schwer, wenn wir zusammen – Hand in Hand – losziehen. Auf gehts!